Kokoš gewinnt ersten Preis auf Landesebene
Am 11. Dezember 2009 wurde die Redaktion des Kokoš in das Neue Schloss in Stuttgart eingeladen, mit der Ankündigung einen der ersten drei Plätze im Schülerzeitschriftenwettbewerb zu erlangen.
Die Auszeichnung erhielten die Ausgaben 109, 110 und 111 im Rahmen des Schülerzeitschriften-Wettbewerbs des Landes Baden-Württemberg.
Einladung ins Neue Schloss
Begleitet von Herrn Löchner nahmen acht Schüler des TG‘s an der Verleihung teil. Die vorweihnachtliche Stimmung ging an diesem Tag auch nicht verloren, nachdem wir im Sitzungssaal ankamen und mit Gebäck und Weihnachtsdekoration empfangen wurden.
Die Preisverleihung
Nach einem musikalischen Einstieg hob Kultusstaatssekretär Georg Wacker, MdL, die wichtige Rolle hervor, die eine Schülerzeitung für alle am Schulleben Beteiligten spielt. „Wer in einer Schülerzeitung engagiert mitarbeitet, erwirbt vielfältige Kompetenzen“, sagte Georg Wacker.
Des Weiteren stellte er die Bewertungskriterien vor, die bei der Wahl der Platzierungen entscheidend waren. Es wurden insgesamt 15 Schülerzeitungen in Baden-Württemberg zu der Preisverleihung eingeladen.
Wir waren gespannt auf welchem Platz wir landen. Begonnen wurde mit den dritten Plätzen. Nach unseren ersten Einschätzungen dachten wir eigentlich, dass wir auf dem dritten Platz sind, da wir die Angst hatten, dass die Jury unsere Intention, des leeren Deckblatts der Ausgabe 111, nicht verstehen würde. Dies stellte sich aber später als eine falsche Vermutung heraus, da ein Jurymitglied auf uns zu kam und diese „Entscheidung“ als „angenehme Abwechslung“ bezeichnete. Dies zauberte uns ein Schmunzeln auf die Wangenknochen.
Die zweiten Plätze wurden nach vorne gebeten.
Wir saßen immer noch. Damit war klar, dass wir auf dem ersten Platz landen!
Unsere eigens erstellten T-Shirts mit dem Kokoš-Logo machten einiges her.
Der zweite Teil der Veranstaltung bestand dann daraus sich mit anderen Redakteuren zu unterhalten und deren Ergebnisse zu begutachten. Die daraus gewonnen Informationen und Erkenntnisse können wir nun direkt hier und heute anwenden.
Wir wollen mehr ...
Wir hoffen dass die Nominierung für den bundesweiten Schülerzeitschriftenwettbewerb ebenfalls zu einem erfreulichen Ergebnis führt.
... mit eurer Hilfe!
Eure Feedbacks sind jederzeit herzlich willkommen, vor allem aber eure Mithilfe an der Erstellung des Kokoš, denn der Kokoš lebt nur von Autoren, Redakteuren, Layoutern und Endlayoutern - also euch!
Vielen Dank an alle Redakteure, Autoren, Rechtschreibprüfer, Helfer und Lehrer, die uns unterstützen. Dieser Preis ist ein Zeugnis für unsere gemeinsame Arbeit an unserer Schülerzeitung.
Marc Schlenker
Kokoš wird Bundessieger im Schülerzeitungswettbewerb

Berlin 1700 Schülerzeitung aller Bundesländer hatten sich bei ihrem jeweiligen Landes-Schülerzeitungs-Wettbwerb beworben, 170 wurden von ihnen nominiert. Damit nahmen sie automatisch am Bundeswettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, teil. Von diesen 170 wurden wiederum 25 Redaktionen nominiert. Bei unserem Landeswettbewerb hatten wir im Dezember einen zweiten Preis bekommen und damit war die Angelegenheit für uns erledigt. Umso größer die Freude, als am 02.05.05 ein Schreiben der Jugendpresse eintraf, indem man uns mitteilte, dass wir nach Berlin eingeladen wären, da wir von der Jury als Preisträger ausgewählt worden seien. Jubel! Natürlich wussten wir nicht, welcher Preis das sein würde, aber allein die Tatsache, dass wir bundesweit zu den Besten gehören würden, reichte uns schon.
Am 08.05.05 setzen wir (Lisa Wolf, Corinna Straub, Jochen Rochau, Benny Winter, Mareen Wrobel, Gregor Seuffert, Desi Kühnel, Philippa Kallenberger und Fritz Hidding) uns in einen gemieteten Sprinter und führen erwartungsvoll nach Berlin. Eigentlich waren pro Redaktion nur 3 Mitglieder zugelassen, aber wir haben die Organisatoren dazu gebracht, uns weitere Mitglieder zu erlauben, unter der Bediengung, dass die pro Kopf 30 € zahlten und nicht im Hotel untergebracht würden. Kein Problem, denn die TG-Bruderschaft oder deren Anhang ist in Berlin gut vertreten. So schliefen also 3 im Hotel, 3 bei Ex-TGler Riewe und drei bei Winters Bruder. Babsi Schreyer, auch ehemalige TGlerin, hätte ebenfalls noch welche nehmen können.
Nach der Begrüßung am ersten Abend gingen wir alle zusammen – rund 100 Personen (Preisträger und deren betreuende Lehrer) in einen Biergarten, um dort gemeinsam zu essen. Da aber hatten sich die Organisatoren wohl nicht vorher schlau gemacht oder sie wollten sparen, denn das Essen war mies, zu wenig und die Wartezeiten zu lang. (Pizza = eine halbe Stunde. Pro Person, versteht sich) Die ausgeteilten Getränke-Gutscheine (2 pro Person) waren nur auf Softdrinks ausgesellt und ließen sich auch nicht gegen ein Bier umtauschen. Das war aber dann das einzig Negative, denn die Exkursionen, die am nächsten Morgen stattfanden, waren bestens organisiert. Wir waren zu einer Besichtigung der Berliner Morgenpost, die zum Axel-Springer-Verlag gehört, eingeteilt. Dieser Verlag muss in der Vergangenheit wohl schon schlechte Erfahrung mit Besuchern gemacht haben, denn wir wurden im Foyer besser „durchleuchtet“, als auf jedem Flughafen. Die Morgenpost stellte sich dann aber als durchaus respektables Blatt heraus, und die Journalisten, die uns führten, waren sehr kompetent. Wir nahmen an einer richtigen Redaktions-Sitzung teil und erfuhren einige interessante Dinge sowohl über die Zeitung, als auch über die Probleme Berlins.
Das abschließende Mittagsessen entschädigte uns reichlich für das Essen im Biergarten.
Um 14 Uhr waren wir dann in den Bundesrat eingeladen, wo die Preisverleihung stattfinden sollte. Ein wirklich würdiger Rahmen, der uns alle beeindruckt hat. Vorher gab es aber noch ein so genanntes Fotoshooting mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Binninger.
Die eigentliche Preisverleihung wurde gekonnt vom ARD-Chefredakteur Sonne moderiert. Eigentlich hätte Matthias Platzek, Präsident des Bundesrats und Ministerpräsident von Brandenburg den Vorsitz führen sollen, aber er hatte sich am Tag zuvor eine Sportverletzung zugefügt und wurde vom Kultus-Staatssekretär von Rheinland-Pfalz vertreten. Was ein wenig nervte, war die Tatsache, dass es sehr viele „Würdenträger“ und Sponsoren gab, die alle ihre Grußworte loswerden wollten. Allein die Begrüßungsfloskeln dauerten bei jedem mehrer Minuten.
Dann aber ging es los mit der Preisverleihung. Zunächst kamen die dritten Plätze, dotiert mit je 250 €. Erleichterung machte sich breit bei uns, als wir da schon mal nicht genannt wurden. Als wir bei den zweiten Preisen (500 €) auch noch nicht aufgerufen wurde, brach Jubel (stiller) bei uns aus, denn jetzt waren uns ein erster Preis und 1000 € sicher.
Nach der Verleihung gab es noch das obligatorische Fotoshooting mit allen Preisträgern und deren mitgereisten Vertrauenslehrern und danach war das offizielle Programm beendet. Wir wurden am nächsten Tag noch in die Landesvertretung Baden-Württembergs eingeladen. Das Beste daran aber waren die angebotenen, sehr leckeren Häppchen.
Und was haben wir sonst noch so gemacht? Na, U-Bahn(ver)fahren, Sightseeing, Shoppen und Berlin bei Nacht genießen. Es war nicht immer ganz leicht, die Gruppe zusammenzuhalten, da sie in unterschiedlichen Stadtteilen untergebracht war. Einer oder eine fehlte immer und immer waren einige zu spät dran. Aber es hat alles bestens geklappt, wir hatten viel Spaß, waren drei Tag von der Schule weg und sind mit dem guten Gefühl, zu den besten Schülerzeitungen der Republik zu gehören, heimgefahren.
Desi und Fritz
Kokoš erhält 2. Preis

Am 10.12.04 wurde unserer Redaktion für die Kokoš-Ausgaben Nr 89,90,91,92 im landesweiten Schülerzeitungen-Wettbewerb der mit 200 € dotierte 2. Preis verliehen.
Damit hat unsere Redaktion mittlerweile 16 erste und zweite Preise gewonnen und beweist damit, dass sie zu den Besten im Ländle gehört.
